Prof. Norman Braun verstorben

norman_braunMit großer Bestürzung habe ich heute vom plötzlichen Tod von Prof. Norman Braun erfahren. Er war Studiendekan an der LMU München und einer der führenden Vertreter der quantitativen Soziologie. Als Wissenschaftler und u.a. Mitherausgeber der Zeitschrift “Soziale Welt” hat er die Disziplin über viele Jahre entscheidend geprägt. Sein allzu früher Tod ist ein großer Verlust für seine Familie, die Universtität München, die Soziologie und natürlich für alle, die mit ihm arbeiten durften.

Ein Nachruf der Universität findet sich unter http://www.soziologie.uni-muenchen.de/aktuelles/fak_nachrichten/norman-braun.html

Ich habe in den letzten beiden Jahren mit Herrn Professor Braun und seinen engagierten Mitarbeitern das zweibändige Lehrbuch Wirtschaftssoziologie im Oldenbourg Verlag realisieren dürfen. Gerade in den letzten Wochen noch haben wir gemeinsam die zweite Auflage in Druck gegeben. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie, dem Institut und allen Mitarbeitern.

Lehrbücher der Soziologie

Bildschirmfoto 2013-06-15 um 23.12.04Sozialwissenschaftliche Studiengänge sind in der Regel sehr textlastig. Der Kompetenzerwerb im Studium erfolgt über die Lektüre und Auseinandersetzung einschlägiger wissenschaftlicher Texte. Eine klassische Lehrbuchtradition ist bislang kaum vorhanden. Die Umstellung der Studienstrukturen auf Bachelor-/ Master-Abschlüsse im Rahmen der Bologna-Reform stellt Studierende und Lehrende seit Jahren vor neue Herausforderungen.

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René-König-Lehrbuch-Preis für Doris Bühler-Niederberger

Buehler-NiederbergerGemeinsam mit der Autorin freuen wir uns über die Auszeichnung unseres gemeinsamen Projektes!

Doris Bühler-Niederberger: Lebensphase Kindheit. Theoretische Ansätze, Akteure und Handlungsräume.
Grundlagentexte Soziologie, hrsg. von Klaus Hurrelmann
Juventa Verlag 2011 ISBN 978-3-7799-1488-4
http://bildungsklick.de/pm/85680/lehrbuchpreis-fuer-soziologin-prof-doris-buehler-niederberger/

Eine systematische und umfassende Einführung in die aktuelle sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung, ihre theoretischen Grundlagen und Konzepte, ihre Datenquellen und ihren empirischen Ertrag stand bisher noch aus und soll mit diesem Band geleistet werden. Die verschiedenen theoretischen Ansätze werden vorgestellt und auf ihre Stärken und Schwächen hin gesichtet. Sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung – so wird gezeigt– führt nicht nur zu neuen Einsichten in das Aufwachsen in unserer Gesellschaft, sie eröffnet auch einen neuen und oft erstaunlichen Blick auf zentrale gesellschaftliche Prozesse.

Wer neugierig ist, kann hier einen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen.

Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit …

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Vom 29. September bis zum 1. Oktober 2011 fand der Dreiländerkongress der Soziologie in Innsbruck zum Thema „Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit“ statt. Die lebhaften Diskussionen und Debatten zum Thema Soziologie und Öffentlichkeit haben auch uns inspiriert und wir kehren mit … Weiterlesen