Innovative Lösungsansätze für die Entwicklungszusammenarbeit

In den letzten zwei Jahrzehnten wurden in der Entwicklungszusammenarbeit umfangreiche Ansätze in die Wege geleitet, um die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft als aktiven Partner bei der Finanzierung und Durchführung von Entwicklungsvorhaben zu stärken. Über Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft sollen öffentliche und private Ressourcen gebündelt und somit unternehmerisches Wissen und Kapital zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung von Partnerländern genutzt werden. DEval hat das sogenannte develoPPP.de-Programm evaluiert, das größte Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Förderung dieser Partnerschaften. Weiterlesen

Digital Visibility

Digital Visibility als Grundlage für erfolgreiches wissenschaftliches Publizieren Oder: Wozu braucht die Wissenschaft die Institution Verlag?

Die Digital Visibility (digitale Sichtbarkeit/Auffindbarkeit) ist der Fachbegriff dafür, wie einfach und schnell ein elektronischer wissenschaftlicher Text bzw. ein Fachverlag mit der Gesamtheit seiner digitalen Publikationen in disziplinspezifischen Fachdatenbanken und Bibliographien sowie in allgemeinen Bibliothekskatalogen und Literaturverwaltungsprogrammen – den Schnittstellen zwischen Verlag/Autor und wissenschaftlichem Leser – auffindbar ist. Weiterlesen

Managementbuch des Jahres 2015

Das Managementbuch des Jahres 2015 steht fest!

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wird alljährlich auch der Preis für das “Managementbuch des Jahres” verliehen.

Heute wurde der Gewinnertitel 2015 bekannt gegeben: “Das demokratische Unternehmen“, hrsg. von Thomas Sattelberger, Isabell Welpe und Andreas Boes.

Wir freuen uns mit dem Verlag, den HerausgeberInnen und AutorInnen über diese Auszeichnung.

Peer Review im Wissenschaftsverlag

PeerREviewEin wesentlicher Bestandteil Wissenschaftlicher Arbeit steht im Zusammenhang mit Texten. Im Wesentlichen gibt es drei Arten der Auseinandersetzung. Zum einen rezipieren Wissenschaftler Fachtexte zu ihrem Forschungsgebiet, zum anderen verfassen sie Texte, die ihre Forschungsleistung dokumentieren. Die dritte Form der Auseinandersetzung ist die Begutachtung von Fachtexten im Rahmen von Peer-Review-Prozessen. Hierum geht es in diesem Beitrag. Weiterlesen

Begleitende Maßnahmen der Budgethilfe in Sub-Sahara

In den vergangenen Jahren haben Begleitende Maßnahmen der Budgethilfe in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit an Bedeutung gewonnen. Mit einer Evaluierung wurde untersucht, ob, wie und unter welchen Umständen Begleitende Maßnahmen der Budgethilfe zu den Zielen der Budgethilfe beitragen können. Sie beschäftigt sich mit Fragen der Relevanz, Wirkungsweise und Erfolgsfaktoren dieser Maßnahmen. Außerdem werden die Wechselwirkungen zwischen Begleitenden Maßnahmen und anderen Elementen des Budgethilfepakets wie zum Beispiel Politikdialog, Konditionalität und Geberkoordination untersucht.

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Spezialbuchmärkte: der Wissenschaftsverlag

WissenschaftsverlagWissenschaftliche Kommunikation und wissenschaftlicher Diskurs in Forschung und Lehre finden vorrangig in Form von Publikationen statt. Wissenschaftsverlage nehmen mit Ihrer umfangreichen Zeitschriften- und Buchproduktion, sowie ihren vielfältigen elektronischen Produkten und Dienstleistungen eine nicht unbedeutende organisatorische und strukturelle Aufgabe im Wissenschaftssystem wahr. Um wirtschaftlich dauerhaft erfolgreich zu sein, müssen Wissenschaftsverlage – neben ihrer genuin ökonomischen Perspektive – auch den spezifischen Erfordernissen des Wissenschaftssystems Rechnung tragen. Weiterlesen

Mentoring als Konzept der Personalentwicklung

Bildschirmfoto 2015-05-20 um 11.54.26Aktuell in Vorbereitung:

Ursula Liebhart, Daniela Stein
Professionelles Mentoring
in der betrieblichen Praxis

Entscheidungsgrundlagen und Erfolgsfaktoren

Mentoring ist ein wirkungsvolles Instrument zur strategischen Personal- und Organisationsentwicklung. Was ist dabei die Verantwortung von Führungskräften? Weiterlesen

Themenscouting im Fachbuch

Wie kommt man eigentlich zu Ideen für neue, innovative Fachbuchprojekte?

Diese Frage wird  mir häufig von KollegInnen und AutorInnen gestellt. Ihre Beantwortung ist aus meiner Sicht ein nicht zu unterschätzendes Element einer erfolgversprechenden Programm- und Projektplanung im Fachbuchmarkt.

In einem Blog-Beitrag vom März 2015 “Das Fachlektorat – Versuch eines Berufsportraits” habe ich ausführlich die verschiedenen Impulsgeber einer Publikationsplanung beschrieben. Ausgangspunkt für eine Programmplanung ist somit entweder der Leser/Markt, der Autor/ die Autorin oder der Verlag selbst. Weiterlesen

Das Fachlektorat – Versuch eines Berufsportraits

Die meisten Menschen sind der festen und vor allem unumstößlichen Überzeugung, Lektorinnen arbeiten ausschließlich an ihrem Schreibtisch, redigieren Texte, lesen Korrektur und sind in damit erster Linie Expertinnen für Sprache und Grammatik. Das mag in vielen Bereichen (z.B. Belletristik, Kinder- und Jugendbuch) noch halbwegs zutreffen – wobei ich sicher bin, auch damit den Kolleginnen nur zum Teil gerecht zu werden. Im heutigen Blog-Beitrag möchte ich deshalb die Tätigkeit einer (freiberuflichen) Fachlektorin etwas näher beleuchten und mich an einem Berufsportrait in all seiner Vielfalt versuchen.

Beteiligte-TagcloudAlle Fachpublikationen – ganz egal ob print/analog oder digital/online – bewegen sich stets im dreidimensionalen Spannungsfeld von

  • AutorInnen,
  • Verlagen,
  • LeserInnen.

Diese drei Beteiligten haben naturgemäß ja unterschiedliche Perspektiven auf einen Text oder ein Produkt und somit auch gänzlich unterschiedliche Interessenlagen. Und exakt an diesem Schnittpunkt steht und agiert die Fachlektorin. Weiterlesen

Arbeitspsychologie im Lektorat

Arbeitspsychologische Erkenntnisse sind wichtig für die beruflichen Praxis – vorrangig natürlich für Führungskräfte mit Personalverantwortung. Derzeit habe ich eine wissenschaftliches Werk aus diesem Bereich auf dem Tisch. Während sich die KollegInnen aus den Publikumsverlagen nicht nur, aber vorrangig mit den sprachlichen Aspekten eines Textes beschäftigen, empfinde ich es immer wieder als Privileg, mich als Fachlektorin vorrangig mit Inhalten auseinandersetzen zu dürfen. Das kommt meinem neugierigen und aufgeschlossenen Naturell sehr zu gute! Immer wieder gibt es neue Themen und Aspekte, die mein Interesse wecken und stetig meinen Horizont erweitern. O.k., ich gebe zu, manchmal geht es dabei auch ziemlich trocken und sehr theoretisch zu, im Großen und Ganzen jedoch kann ich (fast) jedem Text etwas abgewinnen.

Tabellen

Und jetzt ist es gerade die Arbeitspsychologie: 475 Normseiten mit 40 Abbildungen und 31 zum Großteil sehr komplexen Tabellen, die formal nach APA-Standard aufbereitet werden wollen – puh! Wie gut, dass es in dem Text vorrangig um das Thema Arbeitsmotivation geht. Für uns Freiberuflerinnen quasi tägliches Brot. Weiterlesen