Die Brockhaus Enzyklopädie – ein längst ausgestorbener Dinosaurier?

Regelmä2015_Brockhausßige LeserInnen meines Blogs und alle, die mich persönlich kennen, wissen, dass ich eine große Freundin der Digitalen Entwicklungen bin und deren Vorzüge absolut zu schätzen weiß. Ohne Internet und digitale bzw. virtuelle Kommunikation kann (und will) ich mir meinen Arbeitsalltag heute kaum noch vorstellen. Dennoch gibt es sie noch – die Momente, in denen man ehrfurchtsvoll ein ganz besonderes gedrucktes Buch Händen hält. So erging es mir dieser Tage, als das Belegexemplar des Jahrbuchs 2015 der Brockhaus Enzyklopädie bei mir eintraf. Weiterlesen

Wissenschaftsblog – oder: ein Blog, der Wissen schafft

Mit Überschriften wie Der Prostatakrebs, meine Gene und Ich, Eizellenproduziererinnen-Tag! Oder Treue ist wetterabhängig, zumindest bei Vögeln machen Blogger auf ihren Wissenschaftsblogs Lust, sich auch als Laie mit wissenschaftlichen Themen zu beschäftigen.

WissenschaftsblogBlogs aller Art erfreuen sich in der Zeit von Laptop, Tablet, Smartphone und Co großer Beliebtheit. Der wunderbaren Bloggerwelt im World Wide Web sind quasi keine Grenzen gesetzt, es gibt kein Thema, zu dem es keinen Blog gibt. Jeder kann einen Blog erstellen und seine Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnisse in die Welt tragen. Aber nicht jeder Blogger findet jemanden, der das dann auch lesen möchte. Die Beliebtheit des Blogs lässt sich messen, beispielsweise an steigenden Besucherzahlen; am besten wird der Blog gleich abonniert. Leser wollen informiert und unterhalten werden, sonst wandern sie zu einem anderen Blog ab, die Auswahl ist schließlich groß. Weiterlesen

Peer Review im Wissenschaftsverlag

PeerREviewEin wesentlicher Bestandteil Wissenschaftlicher Arbeit steht im Zusammenhang mit Texten. Im Wesentlichen gibt es drei Arten der Auseinandersetzung. Zum einen rezipieren Wissenschaftler Fachtexte zu ihrem Forschungsgebiet, zum anderen verfassen sie Texte, die ihre Forschungsleistung dokumentieren. Die dritte Form der Auseinandersetzung ist die Begutachtung von Fachtexten im Rahmen von Peer-Review-Prozessen. Hierum geht es in diesem Beitrag. Weiterlesen

Spezialbuchmärkte: der Wissenschaftsverlag

WissenschaftsverlagWissenschaftliche Kommunikation und wissenschaftlicher Diskurs in Forschung und Lehre finden vorrangig in Form von Publikationen statt. Wissenschaftsverlage nehmen mit Ihrer umfangreichen Zeitschriften- und Buchproduktion, sowie ihren vielfältigen elektronischen Produkten und Dienstleistungen eine nicht unbedeutende organisatorische und strukturelle Aufgabe im Wissenschaftssystem wahr. Um wirtschaftlich dauerhaft erfolgreich zu sein, müssen Wissenschaftsverlage – neben ihrer genuin ökonomischen Perspektive – auch den spezifischen Erfordernissen des Wissenschaftssystems Rechnung tragen. Weiterlesen

Erfolgreiches Online-Marketing

Cover-Online-Marketing

Torsten Schwarz

Erfolgreiches Online-Marketing
Social – local – mobile

3., aktualisierte und erweiterte Auflage 2015
ca. 300 Seiten, mit Arbeitshilfen Online
ISBN 978-3-648-05886-2

Das Trendthema im Marketing

Mit diesem Praxisbuch setzen Leser Online-Marketing-Trends ganz einfach um. Der Autor schnürt strukturierte Marketingpakete für alle zentralen Themen wie Kundenbindung, Online Shop, Newsletter, Blog oder das Social Web. Für Ihr passgenaues Online-Marketing.

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Lebenslang lernen …

… den Wandel gestalten! Qualifizierung in der Buch- und Medienbranche

Unter diesem Motto stand die diesjährige Jahrestagung der Bücherfrauen e.V.  Damit verbindet sich thematisch zwei Themenbereich, die die Buchbranche umtreiben: Wandel und Qualifizierung – beides unabdingbare Erfordernisse und Herausforderungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kein Wunder also, dass die hervorragend besetzte und öffentliche Podiumsdiskussion ausgesprochen gut besucht war. Das Schloss Fürstenried in München bot zudem einen absolut würdigen und angemessenen Rahmen. Eine ganz besondere Freude war es für mich, dass mit Dr. Martine Herpers eine “meiner” Autorinnen auf dem Podium vertreten war, die nicht nur sehr gut beim Publikum ankam, sondern auch Gelegenheit hatte, auf ihr Buch (Erfolgsfaktor Gender Diversity) aufmerksam zu machen.

media22817701 Weiterlesen

Open Peer Review – ein Erfahrungsbericht

historyblogvon Dr. Julia Schreiner

Lausanne im November 2011: Auf dem That Camp diskutieren WissenschaftlerInnen, BibliothekarInnen und Verlagsleute über die digitale Zukunft des Publizierens:

  • Welche Chancen eröffnet die Digitalisierung?
  • Wie ist der status quo wissenschaftlichen Publizierens?

Immer wieder kommt die Diskussion auf die Abgeschlossenheit der Review Systeme – eine Abgeschlossenheit, die eine Spielart der Hermetik von hierarchischen Organisationen und mehr oder weniger transparenten Codes des Wissenschaftsbetriebs zu sein scheinen. Besonders in den Blick gerät das System des sogenannten Peer Review. Im nicht öffentlichen Begutachtungsverfahren entscheiden die „Peers“ (also arrivierte WissenschaftlerInnen) über die Qualität von (vor allem) Zeitschriftenbeiträgen und damit über die Aufnahme der Aufsätze in die einschlägigen Journals. Weiterlesen

Digitale Ökosysteme

Gelingt es Microsoft noch ein digitales Ökosystem zu schaffen – oder ist es schon zu spät?

In den letzten Monaten war in einer Reihe von Artikeln und Beiträgen von „digitalen Ökosystemen“ zu lesen, mit denen sich die Verlage, aber auch die anderen Anbieter von Inhalten, die ebenfalls digital vermarktet werden können1 auseinandersetzen sollten.2 Nicht selten werden in diesem Zusammenhang die Unternehmen Apple, Amazon und Google genannt. Manchmal finden ebenfalls Erwähnungen facebook, ebay, ganz entfernt gelegentlich auch Microsoft. Letztgenanntes Unternehmen aber eher selten was doch ziemlich verwunderlich ist, dominiert dieses Unternehmen doch die Softwarebranche seit fast drei Jahrzehnten doch erheblich. Weiterlesen

  1. Für die Musikindustrie ist es eigentlich schon zu spät. Obwohl das Buch von Tim Renner (2004): „Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm. Über die Zukunft der Musik- und Medienindustrie“, Campus, Frankfurt/Main, schon im Jahr 2004 erschienen ist. []
  2. Zu digitalen Ökosystemen: Ammon, T., Brem, A. (2013): Digitale Ökosysteme und deren Geschäftsmodelle: Analyse und Implikationen für klassische Buchverlage, S. 91 – 122, in: Keuper, F., Hamaidian, K., Verwaayen, E., Kalinowski, T., Kraijo, C. (Hrsg.): Digitalisierung und Innovation. Planung – Entstehung – Entwicklungsperspektiven, Gabler, Wiesbaden; auch: Englert, M., Senft, C. (2012): Digitale Ökosysteme. Neue Werttreiber in der Medienwirtschaft, S. 103 – 118, in: Kolo, C., Döbler, T., Rademacher, L. (Hrsg.): Wertschöpfung durch Medien im Wandel, Nomos, Baden-Baden. []

Medienecho … Wie 10- bis 18-Jährige die Welt sehen …

Kinder und Jugendliche heute sind smart, nett und intelligent. Sie akzeptieren Erwachsene und vertrauen ihnen stärker, als jemals zuvor. Die junge Generation ist nicht auf Krawall gebürstet sondern bildungsorientiert. Gleichzeitig sind die Jugendlichen in Schule und Ausbildung hohen Anforderungen ausgesetzt und haben große Ansprüche an sich selbst. Dafür zahlen sie einen hohen Preis: Viele Jugendliche leiden an Kopfschmerzen und Nervosität und haben Angst vor dem persönlichen Scheitern. Weiterlesen

Ist mit dem ersten Smartphone die Kindheit vorbei?

Diese spannende Frage diskutieren die Autoren der Studie “Jugend.Leben 2012” mit Jugendlichen und Medienvertretern anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2013.

Wann? 12. Oktober 2013 / 14.15 h-14.45 h
Wo?     Messegelände, Halle 4.2 B 56 “Forum Bildung”.
Nähere Informationen finden sich hier. Wir werden ebenfalls vor Ort sein und sind gespannt auf die Diskussion. Weiterlesen