Medienecho … Wie 10- bis 18-Jährige die Welt sehen …

Kinder und Jugendliche heute sind smart, nett und intelligent. Sie akzeptieren Erwachsene und vertrauen ihnen stärker, als jemals zuvor. Die junge Generation ist nicht auf Krawall gebürstet sondern bildungsorientiert. Gleichzeitig sind die Jugendlichen in Schule und Ausbildung hohen Anforderungen ausgesetzt und haben große Ansprüche an sich selbst. Dafür zahlen sie einen hohen Preis: Viele Jugendliche leiden an Kopfschmerzen und Nervosität und haben Angst vor dem persönlichen Scheitern.

In meinem Blogartikel “Appsolutely smart!” habe ich schon über die gerade erschienene Panorama-Studie „Jugend.Leben“ berichtet. Dank der hervorragenden Pressearbeit des W. Bertelsmann Verlags (herzlichen Dank an das gesamte Team!) ist dies in der vergangenen Woche auf ein sehr breites Medien-Echo gestoßen. Interessant dabei ist die große Bandbreite und der höchst unterschiedliche inhaltliche Fokus, den die jeweiligen Medien in ihrer Berichterstattung einnehmen.

Während der FAZ-Bericht ausschließlich auf den Nachhilfebedarf deutscher Schüler fokussiert, titelt der (Schul-) Spiegel: “So tickt Deutschlands Jugend: Zahm, zart und zupackend”. Allerdings liegt auch hier der inhaltliche Schwerpunkt der Berichterstattung auf schulischen Zusammenhängen. Man könnte fast meinen: Bildung sells!?!

Die Headline “Faul und respektlos – von wegen! So sind Teenager wirklich drauf” suggerierte mir auf T -Online zunächst eine deutlich flachere LeserInnen-Ansprache … doch weit gefehlt! Im Unterschied zu allen anderen Medien findet sich hier ein breit gefächerter Überblick über nahezu alle inhaltlichen Teilbereiche der Untersuchung.

JugendLebenAusgesprochen regen Zulauf fand die Präsentation der Studie im übrigen im “Forum Bildung” der Internationalen Buchmesse in Frankfurt am vergangenen Samstag. PD Dr. Sabine Maschke und Prof. Dr. Ludwig Stecher (rechts, beide Universität Gießen) diskutierten einzelne Ergebnisse mit Jugendlichen unter der Moderation von Klaudia Künnemann (Mitte, wbv). (Foto: SSP) Zahlreiche interessierte Fragen aus dem Publikum zeigten, dass es absolut lohnenswert und erforderlich ist, wissenschaftliche Befunde rund um das Thema Sozialisation und Aufwachsen für ein breites Publikum aufzubereiten.

 

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