Lehrbücher: Preisgestaltung

Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass insbesondere Fach- und Wissenschaftsverlage sich auf Kosten Ihrer AutorInnen (und damit zumeist der Hochschulen und letztlich der SteuerzahlerInnen) “bereichern”.

Keine Frage: schwarze Schafe gibt es überall! Wer jedoch einen Blick hinter die Kulissen wagt, erkennt schnell, dass die Realität bei seriösen Verlagen völlig anders aussieht. Verlage leisten weitaus mehr, als Termine nachzuhalten und Druckaufträge zu vergeben – nur erfolgt dies zumeist ohne großes Publikum und “hinter den Kulissen”. Wer darüber mehr erfahren will, dem sei z.B. das Informationsportal des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels empfohlen, das unter dem Slogan “Was Verlage leisten” eine ausführliche Darstellung der Bedeutung und Aktivitäten von Verlagen unterhält.

Die Preis- und Kostenstruktur ist von Verlag zu Verlag naturgemäß sehr unterschiedlich – je nach Größe und Reichweite, Zielgruppe und Publikationsformat (u.a. digital oder print). Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl des richtigen Verlages ist insbesondere für AutorInnen von Lehrbüchern nicht zuletzt die Preisgestaltung des Produktes selbst. Diese entscheidet am Ende darüber, ob ein Titel in der Lehre eingesetzt wird oder nicht.

Auf Zeit-Online vom 16. Februar 2014 erläutert Dr. Bertram Salzmann, Geschäftsführer der UTB, interessante Fragen zum Thema Kosten und Honorare für Lehrbücher: http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-02/Interview. Ein sehr lesenswerter Beitrag für ein faires und transparentes Miteinander von AutorInnen und Verlagen!

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