DGS-Kongress 2014 in Trier

Oktober ist Reisezeit!

Sowohl der Wissenschaftsbetrieb als auch die Verlagsbranche ist im Herbst meist von Veranstaltungen, Kongressen und Messen geprägt. Fachlektorinnen und -lektoren sind somit doppelt gefordert.

Bildschirmfoto 2014-09-12 um 09.23.23Zeitlich parallel zur Buchmesse in Frankfurt (9.-12.10.14) lädt die Deutsche Gesellschaft für Soziologie vom 6.-10. Oktober 2014 zu ihrem 37. Fachkongress nach Trier ein.
Mit dem Kongress-Thema “Routinen der Krise – Krise der Routinen” nimmt die Fachgesellschaft Bezug auf aktuelle politisch-gesellschaftliche Realitäten und Entwicklungen und stellt zugleich das Selbstverständnis der Soziologie als “Krisenwissenschaft” in den Mittelpunkt:

“Der (…) Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie fragt sowohl nach dem soziologischen Potenzial zur Krisenanalyse als auch nach der wissenschaftlichen Verantwortung in Krisenzeiten. Das Ausloten des facettenreichen Krisenbegriffs wie des Spannungsverhältnisses von Krisen und Routinen eröffnet der Soziologie die Chance, das für die Disziplin konstitutive Spannungsverhältnis zwischen Diagnose und Prognose neu zu durchmessen.” (Quelle: Themenpapier zum Kongress).

Die ca. 2.000 Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Programm mit Vorlesungen, Symposien, Workshops und Schulungen, ein Rahmenprogramm sowie die DGS-internen Sektions- und Kommissions- und Verbandssitzungen.

Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Verlagspräsentationen der soziologischen Neuerscheinungen. Ich werde am 9. Oktober ebenfalls in Trier sein und würde mich freuen, Sie zu dort treffen. Vereinbaren Sie gerne einen Termin. Als Lektorin bin ich natürlich sehr gespannt, welche Publikation in diesem Jahr den begehrten Réne-König-Lehrbuch-Preis erhält. Damit würdigt die DGS alle zwei Jahre das beste Lehrbuch. Der Preis ist mit 500,- € dotiert.

Wussten Sie schon, dass Karl-Marx in Trier geboren wurde? Im Geburtshaus des Philosophen, Ökonoms und Gesellschaftskritikers befindet sich heute das Karl-Marx-Museum, das von der Friedrich-Ebert-Stiftung unterhalten wird. Wer also am Rande des Kongresses noch etwas Zeit hat, dem sei ein Besuch empfohlen (Brückenstraße 10). Das ehemalige Wohnhaus der Familie Marx (Simeonstraße 8) beherbergt heute im Übrigen einen “Ein-Euro-Shop” – was Karl Marx wohl davon halten würde?

 

 

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