Über Thomas Ammon

Thomas Ammon, Dipl-Kfm., ist als Fachlektor seit 1998 für verschiedene Verlage tätig. Seit 2011betreut er den Programm-Bereich BWL des Oldenbourg-Wissenschaftsverlags (seit 2012 Verlag Walter DeGruyter), München, und unterhält ein eigenes Redaktionsbüro in der Nähe von Nürnberg.

Digitale Ökosysteme

Gelingt es Microsoft noch ein digitales Ökosystem zu schaffen – oder ist es schon zu spät?

In den letzten Monaten war in einer Reihe von Artikeln und Beiträgen von „digitalen Ökosystemen“ zu lesen, mit denen sich die Verlage, aber auch die anderen Anbieter von Inhalten, die ebenfalls digital vermarktet werden können1 auseinandersetzen sollten.2 Nicht selten werden in diesem Zusammenhang die Unternehmen Apple, Amazon und Google genannt. Manchmal finden ebenfalls Erwähnungen facebook, ebay, ganz entfernt gelegentlich auch Microsoft. Letztgenanntes Unternehmen aber eher selten was doch ziemlich verwunderlich ist, dominiert dieses Unternehmen doch die Softwarebranche seit fast drei Jahrzehnten doch erheblich. Weiterlesen

  1. Für die Musikindustrie ist es eigentlich schon zu spät. Obwohl das Buch von Tim Renner (2004): „Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm. Über die Zukunft der Musik- und Medienindustrie“, Campus, Frankfurt/Main, schon im Jahr 2004 erschienen ist. []
  2. Zu digitalen Ökosystemen: Ammon, T., Brem, A. (2013): Digitale Ökosysteme und deren Geschäftsmodelle: Analyse und Implikationen für klassische Buchverlage, S. 91 – 122, in: Keuper, F., Hamaidian, K., Verwaayen, E., Kalinowski, T., Kraijo, C. (Hrsg.): Digitalisierung und Innovation. Planung – Entstehung – Entwicklungsperspektiven, Gabler, Wiesbaden; auch: Englert, M., Senft, C. (2012): Digitale Ökosysteme. Neue Werttreiber in der Medienwirtschaft, S. 103 – 118, in: Kolo, C., Döbler, T., Rademacher, L. (Hrsg.): Wertschöpfung durch Medien im Wandel, Nomos, Baden-Baden. []