Verlagsvertrag

Wer seine Texte durch einen Verlag oder Dienstleister publizieren lassen möchte, muss diesem die Verwertungs- und Publikationsrechte übertragen. Dies geschieht in der Regel durch einen schriftlichen Verlagsvertrag. Die meisten Verlage arbeiten mit Standardverträgen, die folgende Punkte regeln:

  • Vertragspartner
  • Vertragszweck
  • Arbeitstitel, geplanter Umfang,
  • geplanter Abgabetermin für das Manuskript
  • Leistung: Nutzungsrechteeinräumung
Umfang der Rechteeinräumung (einfaches/ ausschließliches Recht, Übertragbarkeit, räumlich/zeitliche Einschränkungen, inhaltlich, mit/ohne neue Nutzungsarten (digitale Rechte), deutsche/internationale Ausgabe, Lizenzausgaben, etc.)
  • Gegenleistung, z.B. Höhe des Autorenhonorars (§ 32/32a UrhG http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__32.html), Anzahl der Freiexemplare, etc.

Wird kein schriftlicher Verlagsvertrag abgeschlossen, gelten die Bestimmungen des deutschen Verlagsgesetzes (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/verlg/gesamt.pdf).

Nicht übertragbar sind hingegen die Urheberrechte an dem Texten. Dies verbleiben stets beim Autor/bei der Autorin.

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