OER – Open Educational Resources

OER – Der Begriff „Open Educational Resources“, d.h. der frei verfügbaren Lehr- und Lernmaterialien, wird uneinheitlich verwendet. Er beinhaltet im Allgemeinen

  • einen kostenlosen Zugang von Lernenden zu Bildungsmedien und
  • die urheberrechtliche Möglichkeit, Inhalte von anderen zu verschiedenen – auch kommerziellen – Zwecken weiterzuverarbeiten und miteinander zu kombinieren.

Es liegen bislang keine Untersuchungen vor, wie und wie häufig und mit welchem didaktischen Ergebnis OERs im deutschen Bildungswesen benutzt werden. Bildungspolitisch sind bei der Diskussion um OER die folgenden Punkte relevant:

  • Wie und durch wen wird die Qualität von OERs gesichert?
  • Wie und durch wen wird eine curriculare und nachhaltige Entwicklung von OERs für alle Fächer, Themen und Lernsituationen gewährleistet?
  • Wie und durch wen wird die mit OERs häufig verbundene Forderung nach einem stärker digitalisierten Lehren und Lernen sozial gerecht gestaltet und finanziert?
  • Wie und durch wen werden OERs in Repositorien verwaltet?
  • Wie und durch wen wird ein verlässliches Rechtemanagement für OERs entwickelt und dieses als Teil der Lehreraus- und -weiterbildung vermittelt?
  • Wie und durch wen wird die Herstellung von OERs finanziert und der damit verbundene personelle Aufwand getragen?

http://www.bildungsmedien.de/presse/pressedownloads/oer/
(Die Veröffentlichung des Textes erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verbands Bildungsmedien e.V.)

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